Elektrotherapie
In der Elektrotherapie werden verschiedene therapeutische Stromformen genutzt, um mit allgemeinen und speziellen Wirkungen Einfluss auf das Krankheitsgeschehen zu nehmen.
Die Stromarten werden entsprechend dem aktuellen Krankheitsbild gewählt und angewandt. Der Therapeut wählt die jeweiligen Reizparameter nach beabsichtigter Wirkung und Anwendungsstelle. Wirkungen werden am Ort der Elektrodenanlage aber auch innerhalb des zentralen Nervensystems, des autonomen Nervensystems und über Reflexbögen an innern Organen erzielt. Beeinflusst werden können unter anderem die Schmerzverarbeitung, Durchblutung, Regenerationsfähigkeit und der Stoffwechsel von Organsystemen, die Erregbarkeit des zentralen Nervensystems sowie die Muskulatur.
- Schmerzlinderung
- Lokal:
- diadynamische Ströme
- Ultrareizstrom nach „Träbert“
- Galvanisation
- APL-Tens
- Zentral:
- Tens
- Hochvoltströme
- diadynamische Ströme
- Galvanisation
- Lokal:
- Regeneration / Durchblutungsförderung
- Lokal:
- diadynamische Ströme
- Ultrareizstrom nach „Träbert“
- Galvanisation
- Zentral:
- Tens
- Hochvoltströme
- diadynamische Ströme
- Galvanisation
- Lokal:
- Muskelstimulation
- neofaradische Schwellströme
- AMF-Ströme
- Exponentialstrom
- und andere Stromarten je nach Frequenzbereich

